Rollenspiel
Lernende handeln in fremden Rollen durch eine Situation. Perspektivwechsel wird körperlich erfahrbar. Wirkt in Sprachen, Gesellschaftsfächern und überall, wo Empathie und Argumentation zählen.
20 bis 40 MinutenGruppengröße: 3-5mittlere VorbereitungErarbeitungVertiefungGruppenarbeit
So läuft die Methode ab
- 1Situation und Rollen klären; Rollenkarten mit Interessen und Hintergrund austeilen.
- 2Vorbereitungszeit: Rollen einlesen, Argumente und Haltung notieren.
- 3Spielphase: Szene durchspielen; Beobachter:innen achten auf vereinbarte Kriterien.
- 4Entrollung: Alle legen die Rolle explizit ab („Ich bin wieder ich").
- 5Auswertung: erst Gefühle der Spielenden, dann Beobachtungen, dann Sachanalyse.
Material
- Rollenkarten
- Beobachtungsauftrag
Stolperfallen aus der Praxis
- Auswertung klar vom bloßen Spielen trennen
Varianten
- Standbild statt Szene: Gruppen frieren den Konfliktmoment ein, Plenum deutet.
- Rollentausch mitten in der Szene: Positionen wechseln erzwingt echtes Zuhören.
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